BB77 - Die Feldenkrais-Methode und Kämpfende Stöcke
Referenten:
Claus Bühler
Körperliche Selbstwahrnehmung ist die Grundlage für die Entwicklung von Selbst und Identität. Die sensible Vorgehensweise der Feldenkrais-Methode mit ihren feinen Bewegungen sowie das Erlernen ungewohnter Bewegungsabläufe beim Stockkampf („Escrima “ mit 2 Kurzstöcken) führen zum Erkennen der eigenen Verhaltensweisen in unvertrauten Situationen und stärken so das Empathievermögen. Bewegungen sind auch Metaphern: So steht z.B. „Angriff“ für Kontaktaufnahme oder Umsetzung einer Absicht, „Verteidigung“ für Abgrenzung oder Ich-Stärke. Aus der größeren Bewegungskompetenz lässt sich deshalb im Umkehrschluss auch eine Erweiterung der Verhaltensmöglichkeiten ableiten. Rhythmische Schlagfolgen stärken das Gruppengefühl und nicht zuletzt macht Stockkampf Spaß. - Lit.: M. Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung: Der aufrechte Gang. Suhrkamp 1968.
Bitte bequeme Kleidung, Wollsocken, Decke oder Isomatte mitbringen. Stockkampf barfuß oder in leichten Hallenschuhen, bei gutem Wetter im Freien.
Fortbildung: 25 Fortbildungspunkte der Kategorie C - Akkreditiert durch die Psychotherapeutenkammer Bayern. Voraussetzung ist eine regelmäßige Teilnahme.
Termin: beginnt am 15.04.2013, 5 Tage täglich von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Teilnehmerzahl: 18 Personen
Preis: 200.00 EUR
Lindauer Psychotherapiewochen
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