Lindauer Psychotherapiewochen: Fortbildung für Psychotherapeuten

Die Lindauer Psychotherapiewochen sind als Fachtagung für die psychotherapeutische Fortbildung und Weiterbildung in der Breite der psychotherapeutischen Verfahren mit Schwerpunkt psychodynamischer Psychotherapie gedacht. Sie richtet sich in erster Linie an Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten.

Die Tagungssprache ist Deutsch.


Veranstalter der Lindauer Psychotherapiewochen

Die Vereinigung für psychotherapeutische Fort- und Weiterbildung e.V. ist Veranstalter der psychotherapeutischen Fortbildung und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Vorstand 2019 - 2021

  • Prof. Dr. med. Barbara Wild - Stuttgart
  • Dr. med. Rudolf Kost - Ludwigsburg
  • Prof. Dr. phil. Astrid Riehl-Emde - Heidelberg

Wissenschaftliche Leitung

  • Prof. Dr. med. Peter Henningsen - München
  • Prof. Dr. med. Dr. phil. Dorothea Huber - München
  • Prof. Dr. phil. Verena Kast - St. Gallen
  • unter Mitarbeit von Prof. Dr. phil. Cord Benecke - Kassel

Jedes Jahr 2 Wochen Fortbildung in Psychotherapie

Die Lindauer Psychotherapiewochen (LP) finden alljährlich über zwei Wochen in der zweiten Hälfte im April statt. Die Tagung wird auf der Insel Lindau im Bodensee im Dreiländereck Deutschland, Österreich und Schweiz durchgeführt. Die LP sind weltweit eine der größten Veranstaltungen im Bereich Psychotherapie und Psychosomatik. Die Konferenzsprache ist Deutsch, gelegentlich finden aber auch englischsprachige Vorträge statt. In der Regel besuchen etwa 4000 ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und Angehörige verwandter Berufsgruppen eine der beiden Wochen. Sie alle wollen sich fortbilden und weiterbilden sowie angeregt werden, über den Beruf, über ihre Klientinnen und Klienten oder Patientinnen und Patienten oder auch über sich selbst nachzudenken. Sie freuen sich, Kolleginnen und Kollegen zu treffen, ein attraktives kulturelles Programm zu genießen, sich zu erholen, einmal Abstand vom beruflichen Alltag zu bekommen und dabei auch Neues zu erfahren.

 
Eine Tagung für die Fortbildung und Weiterbildung in Psychotherapie
Flyer über die Psychotherapiewochen


Jede der beiden Wochen steht unter einem Thema, das der Wissenschaftlichen Leitung und dem Wissenschaftlichen Beirat aktuell erscheint, oder von dem sie der Ansicht sind, dass es länger vernachlässigt wurde, dass es wieder einmal, auch im Zusammenhang mit neuen Forschungsergebnissen, reflektiert und diskutiert werden sollte. Zu den gewählten Themen bieten ausgewiesene ReferentInnen Vorlesungen, Vorträge und Seminare an. Zusätzlich zu diesen sogenannten Leitthemen werden Seminare und Kurse angeboten, die thematisch zu einer Fortbildung in spezifischen psychotherapeutischen Methoden und Behandlungstechniken gehören, oder die die Kenntnisse über grundsätzliches psychotherapeutisches Wissen auf den neuesten Stand bringen.

Schulenübergreifende Grundorientierung

Die LP verstehen sich schulenübergreifend einem psychodynamischen Ansatz verpflichtet, im Austausch mit anderen psychotherapeutischen Grundorientierungen. Sie wollen auch den Raum bieten, unkonventionelle Therapieansätze kennen zu lernen. Bei dieser traditionsreichen Veranstaltung, mit einer Geschichte seit 1950, wird Altbewährtes gepflegt, in neue Wissenskontexte hineingestellt und respektvoll diskutiert.

Die LP verstehen sich als ein Scharnier zwischen Wissenschaft und Praxis: Aus der Wissenschaft kommen Anregungen für die Praxis, aus der Praxis werden neue Fragen an die Forschung gestellt. Angestrebt ist die Vermittlung eines breitgefächerten Wissens im Gebiet der Psychotherapie, eine Sensibilisierung für anstehende Probleme im Fach, und auch das Erlangen von neuen Kompetenzen für die Vertreter der Profession.

Liest man die Verzeichnisse der Themen und der zugehörigen Referentinnen und Referenten von den Anfängen bis heute, zeigt sich für den deutschsprachigen Raum die große Bandbreite der Entwicklung und der Geschichte der Psychotherapie.

Ehemalige Wissenschaftliche Leitung


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